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FÜR  KLIMASCHUTZ  UND  SOZIALE  GERECHTIGKEIT

GEMEINSAM  EINE  WELT  GEWINNEN

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FÜR  KLIMASCHUTZ  UND  SOZIALE  GERECHTIGKEIT

GEMEINSAM  EINE  WELT  GEWINNEN

Martin Pfister in den Nationalrat

 

Liebe Innerrhoderinnen

Liebe Innerrhoder

 

Menschen, die für soziale Gerechtigkeit einstanden, haben unserem Land Zusammenhalt, Frieden und Wohlstand gebracht. Wir sind dann stark, wenn alle Menschen festen Boden unter den Füssen haben.

 

Im Gesundheitswesen, mit der Energiewende, dem Klimaschutz, der Gleichstellung von Mann und Frau, der AHV-Reform und den bilateralen Beziehungen mit Europa – überall stehen richtungsweisende Herausforderungen an. In der zu Ende gehenden Legislatur hat das bürgerlich dominierte Bundesparlament keine konkreten Antworten auf die Klimaerwärmung gefunden. Es hat sich geweigert, griffige Massnahmen für die Gleichstellung von Mann und Frau umzusetzen. Auch zur Senkung der Gesundheitskosten hat es nichts Entscheidendes zu Stande gebracht.

 

Sie, liebe Wählerinnen und Wähler, können die Weichen neu stellen für mehr Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit. Vier Schwerpunkte stehen im Zentrum:

 

Tiefere Krankenkassenprämien

In den letzten 20 Jahren sind Löhne und Renten bei den meisten Leuten kaum gestiegen. Die Krankenkassenprämien haben sich hingegen in der gleichen Zeitspanne mehr als verdoppelt. Sie werden zu einer immer grösseren Belastung im Hashaltbudget und sind mittlerweile auf durchschnittlich14 Prozent des verfügbaren Einkommens angestiegen. Deshalb setze ich setze mich für die nationale Volksinitiative der SP ein, die verlangt, dass Krankenkassenprämien maximal zehn Prozent des verfügbaren Einkommens betragen. Diese Initiative entlastet die unteren und mittleren Einkommen und sichert so für alle den Zugang zu unserem Gesundheitssystem.

 

Klimaschutz

Die Schweiz kann klimaneutral werden. Innovationen und Eigenverantwortung reichen nicht aus. Es braucht griffige Reformen. Wir müssen auch aus volkswirtschaftlichen Gründen wegkommen von Erdöl, Erdgas und Uran aus Ländern wie Russland, Saudi-Arabien oder Niger. Durch den Import von Öl und Gas fliessen jedes Jahr 12 Milliarden Franken an Wertschöpfung ins Ausland. Damit können wir die Schweiz umbauen. Ich unterstütze den Klima-«Marshallplan» der SP für Energieeffizienz und erneuerbare Energien (siehe Box). Dieses Investitionsprogramm schafft auch für unsere KMU viele neue Arbeitsplätze. Als weitere Massnahmen stehe ich zum Windpark Oberegg und zu einem klimafreundlichen Finanzmarkt ohne umweltschädigende Geschäfte.

 

Gleichstellung von Mann und Frau

Gleichstellung geht uns alle an. 20 Prozent weniger Lohn, 40 Prozent weniger Rente für Frauen und einen unerklärbaren Lohnunterschied zwischen Mann und Frau von 7 Prozent bedeuten vor allem etwas: Die Altersarmut ist hauptsächlich weiblich. Ohne Lohngleichheit darf es keine einseitige Erhöhung des Frauenrentenalters geben. Die seit 1981 verfassungsmässig verankerte Gleichstellung von Mann und Frau muss endlich umgesetzt werden. Dazu gehören gleiche Löhne für gleiche Arbeit, die gesellschaftliche Aufwertung der Fronarbeit sowie mehr Zeit und Geld für Betreuungsarbeit.

 Arbeit und Ausbildung für alle

Jeder Mensch hat das Recht auf eine würdige Arbeit. Im Zuge der Digitalisierung und des raschen technologischen Wandels dürfen Arbeitnehmende nicht einfach ausgemustert werden, weil ihre Qualifikationen nicht mehr den neuen Anforderungen genügen. «Arbeit vor Kapital» ist für mich ein wichtiger Grundsatz. Denn Arbeit und Ausbildung tragen zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft bei. Damit verhindern wir das Aufkommen von Gettobildungen und VerliererInnen der Globalisierung. Mit einem wirksamen Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmende und gezielten Weiterbildungen stärken wir unsere Gesellschaft. Anstatt die Sozialwerke zu belasten, sind diese Menschen im Arbeitsprozess integriert und können ein selbstbestimmtes Leben führen.

 

Am 20. Oktober findet eine Richtungswahl für mehr Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit statt. Dafür stehe ich zusammen mit Ihnen ein, liebe Wählerinnen und Wähler. Gemeinsam können wir eine Welt gewinnen – eine Welt für alle.

 

Freundliche Grüsse

Martin Pfister

 

 

Klima-«Marshallplan»:
40 Massnahmen für die Energiewende
Die Schweiz kann klimaneutral werden!
Mit einem sozial verträglichen und finanzierbaren

Investitionsprogramm zeigt die SP auf, wie das geht:
-Investitionen im Inland statt Auslandkompensationen
-Lenkungsabgaben auf Benzin und Diesel
-Finanzflüsse in fossile Energien trockenlegen

Den Klima-«Marshallplan» finden Sie unter spschweiz.ch.